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Haimatochare
E. T. A. Hoffmann
Nachfolgende Briefe, welche über das
unglückliche Schicksal zweier Naturforscher
Auskunft geben, wurden mir von meinem Freunde
A. v. C. mitgeteilt, als er eben von der merkwürdigen
Reise zurückgekommen, in der er den Erdball
anderthalbmal umkreist hatte. Sie scheinen wohl
öffentlicher Bekanntmachung würdig.
– Mit Trauer, ja mit Entsetzen gewahrt man, wie
oft ein harmlos scheinendes Ereignis die engsten
Bande der innigsten Freundschaft gewaltsam zu
zerreißen und da verderbliches Unheil zu
bereiten vermag, wo man das Beste: das Ersprießlichste,
zu erwarten sich berechtigt glaubte.
E. T. A. Hoffmann.
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An Se. Exzellenz den Generalkapitän und Gouverneur
von Neu-Süd-Wales
Port Jackson, den 21. Juni 18**
Ew. Exzellenz haben zu befehlen geruhet, daß
mein Freund, Herr Brougthon, mit der Expedition,
die nach O-Wahu ausgerüstet wird, als Naturforscher
mitgehe. Längst war es mein innigster Wunsch,
O-Wahu noch einmal zu besuchen, da die Kürze
meines letzten Aufenthalts mir nicht mehr gestattete,
manche höchst merkwürdige naturhistorische
Beobachtungen bis zu bestimmten Resultaten zu
steigern. Doppelt lebhaft erneuert sich jetzt
dieser Wunsch, da wir, ich und Herr Brougthon,
durch die Wissenschaft, durch gleiches Forschen
auf das engste verkettet, schon seit langer Zeit
gewohnt sind, unsere Beobachtungen gemeinschaftlich
anzustellen, und durch augenblickliches Mitteilen
derselben uns einander an die Hand zu gehen. Ew.
Exzellenz bitte ich daher, es genehmigen zu wollen,
daß ich meinen Freund Brougthon auf der
Expedition nach O-Wahu begleite.
Mit tiefem Respekt etc.
J. Menzies.
N. S. Mit den Bitten und Wünschen meines
Freundes Menzies vereinigen sich die meinigen,
daß Ew. Exzellenz geruhen möchten,
ihm zu erlauben, mit mir nach O-Wahu zu gehen.
Nur mit ihm, nur wenn er mit gewohnter Liebe meine
Bestrebungen teilt, vermag ich das zu leisten,
was man von mir erwartet.
A. Brougthon.
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